Törnbericht Phoenix IV (aka SY Veronica )
5.8.-19.8.2000

Skipper & Author: Edg@r vorm Huy
Crew Silke, Jan, Kym (alles Warneckes) sowie in der
Woche 1: Brigitte Kaindl, Martin Kortmann (IWO & CoAuthor), ...??????
Woche 2: HC.Ahlmann, Wolfgang (LI) Allinger, Sabine & Wolfgang Müller
(Lektorat LI)


Samstag 5.8.2000 Nyborg auf Fünen.

Um 14 Uhr "Veronica" (Beneteau Oceanis 430) problemlos übernommen.

Schönes Schiff, ca. 10 Jahre alt, guter Zustand, sehr breit (4,6m) viel Platz, 8 Kojen in 4 Kabinen, etwas kurzer Baum, 19m Mast. 1,8m Tiefgang, 10t Verdrängung.
Gegen 16 Uhr ist die Crew vollzählig. Anschließend Briefing und um 21.35 Uhr Auslaufen Richtung Norden. Leider kein Wind, der kommt später, nördlich im Store Belt. Grossfall am Dampferlicht vertüdert.


Sonntag 6.8.2000 Sejerö
8.30 Uhr (ca. 11h) fest in Sejerö Logge 55,2 sm,
Duschen DKR 5,- / 4 Minuten

Laden im Hafen. Geöffnet morgens bis 10h und Abends zwischen 17h und 19h. (Sehr nette Verkäuferin)
Am letzten Liegeplatz -dem versenkten Rostdampfer- längsseits gegangen. Der einzige Liegeplatz mit eigenem Gartentor. Radio Bremen sagt Starkwind voraus, Hafentag. Einige Mutige kämpfen sich noch in den Hafen. Ein kleines polnisches Schiff, die Nationale hätte man auch als Sonnensegel riggen können, fällt auf. Sie torkelt vor dem Hafen im Seegang, daß einem auf der Mole schlecht werden könnte. Das Heck bis zum Süll im Wasser. 30 Minuten später sind sie im Hafen und dort kommt Licht in die Sache. Die haben tonnenweise Lebensmittel in den Backskisten, so daß der Kahn achtern nicht mehr hochkommt. 5 Personen auf 23 Fuß Schiff wollen versorgt sein und Dänemark ist teuer.
Abends bläst es so stark, daß das Wasser aus dem Hafen gedrückt wird und wir eine schaukelfreie Nacht verbringen. Fender nachts zweimal nachgesteckt. Crew mault: Schaukeln ist mitbezahlt.


Montag 7.8.2000

Hafenkino am Vortag und Wetter sind zuviel für zwei Crewmitglieder. Sie steigen um 10.30 Uhr auf die Fähre um. Kurz danach erneutes Hafenkino. Da es draußen noch ziemlich weht, setzen die meisten schon im Hafen Segel. "Jan Mayen" übersieht dabei die einlaufende Fähre, muß ausweichen und steckt die Nase dreimal heftig in die Steinmole.

Auslaufen um 13.30 Uhr. Reff 2. Kurs Nord.

Recht ruppige See, so daß wir einige Male doch etwas Wasser übernehmen. Da die Sonne scheint nimmt das natürlich keiner so richtig ernst und das Ölzeug bleibt offen. Schlampige Kleiderordnung behagt Rasmus nicht und so kippt er Silke und Martin jeweils 4 Eimer Wasser in die Halskrause. (LI: Rasmus sieht es gerne, wenn in Martin vieeeeel Wasser ist - So von wegen Nierenspülung und so )

20.05 Uhr (ca. 6,5h) fest in Grena. Logge 49,5 / 104,7 sm,
Duschen und WC sind okay.
Ladenzeile und Restaurant im Hafen. Vollversorgung.
Vorsicht: Extrem schmale Boxen und die Breitenangaben stimmen nicht, dafür viel Platz zum Suchen.
Außenbrücke für Boote über 12m ist von Motorbratzen dauerhaft blockiert.


Dienstag 8.8.2000
Wieder Starkwindwarnung 7-8 NW.

Also noch ein Hafentag. Entschädigung: Reichlich Hafenkino. Am gegenüberliegenden Steg versucht gegen 9 Uhr ein Beneteau-Fahrer seine Rollgenua zu klarieren. Dabei vertörnt sich das Fall. Die Genua knallt voll ausgerollt ausdauernd über den Steg. Er steht vorne und zerrt und zieht am Tuch, dieweil er die restliche Puste braucht, um Muttern von einer Winsch an die andere zu jagen und sie lautstark zu Höchstleistungen anzuspornen (Die Blicke unserer Mädchen waren beachtenswert). Gegen 12 Uhr sind sie dann schon zu siebt auf dem Kahn. Trotzdem, nix rührt sich, außer das wild um sich schlagende Tuch. Gegen 15 Uhr scheint der Gute die Nase voll zu haben. Völlig entnervt läßt er sich in den Mast winschen, stellt sich auf die Sailinge, zerrt sein Segelmesser raus und kappt das Fall - Ruhe -. Wir gucken uns an und mehr als einmal kommt die Frage: Ja war denn da kein Schäkel dran?
Um 15.50 Uhr geht's dann ins Kattegattcenter. Sehr zu empfehlen, gerade auch mit Kindern.

http://www.kattegatcentre.com


Anschließend in den Fischereihafen, Fisch holen. Geräucherte Krabben, frische Krabben und Sild. Kannste aber alles vergessen, miese Qualität und teuer. Fazit: Angetaute Eismeerkrabben kannste nicht puhlen. Räucherkrabben sind extrem salzig und der marinierte Sild stinkt nach 24 Stunden.


Mittwoch 9.8.2000
9.10 Uhr Auslaufen Richtung Süden.
Ein wunderschöner sonniger Segeltag mit W 3.

18.30 Uhr (ca. 9,5h) sind wir fest in Tunö. Logge 49,1 / 153,8 sm,

Blöderweise hakt der Klemmer für die Mastrutscher aus, so daß wir das halbe Laken an Deck haben. Wir liegen trotz Saison das erste mal in zweiter Reihe. Ist aber kein Problem, irgendwie haben hier alle Gäste die Ruhe gepachtet.
Kleine, feine Insel. Wetterbericht beim Hafenmeister, saubere stationäre Sanitärzellen, gemütlicher Hafen. Nur der Kaufmann ist 0,5 Kilometer weg. Für Segler schon fast unanständig weit. Der Hafen ist auf WC-Navigation geeicht. Auf jeder Klobürste ist der Name der Insel vermerkt.

http://www.oddernettet.dk/tysk/attraktioner/tuno.html

Die Insel ist so klein, daß früher der Pfarrer gleichzeitig Leuchtturmwärter war. Seit dem geht der Spruch: Nur auf Tunö darf der Pfarrer mit der Frau des Leuchtturmwärters schlafen (aus einem Prospekt von Tunö).


Donnerstag 10.8.2000
10.40 Uhr Auslaufen Kurs Süd.

Es ist bedeckt, es nieselt und der Wind kommt mit 2 - 3 m/s aus Südost, später Südwest, genau da, wo wir hin wollen. So zieht sich der Tag, bis wir um

19.40 Uhr (ca. 9h) fest in Bogense sind. Logge 38,8 / 192,6 sm

Vollversorgung. 2. kleines Duschhaus auf halbem Weg.
Gutes Fischgeschäft.

Fest in Bogense? Die Damen bleiben am Heck und bedienen die Achterleinen, der Skipper fährt selbst in die Box. Alles klar, sauber drin. Die Mädchen haben die Heckleinen im Griff und der IWO die Vorleinen. 10to sind nicht wenig, also macht sich der Skipper auch nach vorne, um ein wenig mit anzufassen. Kaum von Bord gejumpt, läßt sich "Veronica" nur sehr widerwillig an den Steg bringen. Was soll'n das? IWO und Skipper hängen in den Festmachern und am Bugkorb, krallen die Hacken in den Steg und staunen Bauklötze. Die Arme werden immer länger....
Ahhhhh, die "doofen Weiber" zerren an den Achterleinen..., neee, doch nicht ! Was'n nu?
Oha, die Maschine läuft noch leicht rückwärts [grmpf].
10 Anrufversuche mit allen zur Verfügung stehenden Kosenamen -zwecks Vermeidung von Hafenkino mit gedämpfter Stimme- bleiben erfolglos. Außer, daß der IWO vor Lachen fast den Kahn losläßt und der Skipper des Nachbarschiffs aus gleichem Grund fast in's Wasser fällt. Nach geraumer Zeit Maschinenhebel dann endgültig auf "neutral" - Danke Mädchen - meine Arme reichten schon fast bis auf den Wasserspiegel- und ab auf's Klo. (LI: Ede scheint irgendwie süchtig auf Bogensee Hafen Baden zu sein, hat sich diesmal nur geziert)
Danach noch schnell zum Italiener im Hafen. Die Pizza ist klasse (Außer Haus Lieferung = ./. 10 DKR). Allerdings Vorsicht vor der Tofu-Pizza. Da kann man gleich Radiergummis aus der Navi kauen. Das Ding wird dann auch zwei Tage später fast unberührt versenkt werden.

http://www.segelschule.de/berichte/fuenen/etappe5/etappe5.htm


Freitag 11.8.2000


Wecken um 5 Uhr (igitt), wir müssen nach Nyborg, auslaufen um 7.10 Uhr Der Wind kommt immer noch leicht südlich, so daß es nicht ganz einfach wird. Mit zwei langen Schlägen sind wir dann aber im Store Belt und laufen auf Korsör. Bei hohen Masten (ab 15 Meter) nervt diese Brücke. Südlich von Samsö verirrt sich ein Tanker. Mal hält er auf uns zu, dann läuft er ab, hält wieder auf uns zu. Great Belt Traffic auf Kanal 11 bringt ihn dann zur Vernunft, er schmeißt den Anker weg und Ruhe ist. Ist auf solchen Kähnen eigentlich irgend jemand irgendwann mal nüchtern?
Jan geht seine erste Ruderwache und segelt erst ängstlich, dann mit stolzgeschwellter Brust unter der Store Belt Brücke durch. Kurz vor Nyborg wird noch ein getauchtes U-Boot gesichtet. Die haben es gut. Mit 30 cm Sehrohrhöhe passen die gut durch den westlichen Teil der Brücke.

Um 19.45 Uhr (ca. 12,5h) sind wir wieder fest in Nyborg. Logge 72,3 / 264,9 sm


Samstag 12.8.2000
Hafentag und Crewwechsel

Letzter Tag für die erste Crew.

Wecken mit riesen Geröchel unter dem Boot. Später stellt sich raus, daß der Taucher der Charterbasis uns freundlicherweise 3m schwarzes Nylonfestmachertau aus der Schraube gepfriemelt hat. Das hätte auch schief gehen können. Herzlichen Dank dafür an die Crew von Nyborg-Carter.
Gemeinsam wird aufgeklart und "Veronica" für die zweite Crew angehübscht.
Silke beschwert sich, daß diverse Klamotten im Schwalbennest total mit Fett beschmiert seien. (???) Logisch, wenn man die Negliges im Inspektionsluk der Radsteuerung aufbewahrt.
Komisch, daß keiner auf die Idee kam den Tag zu einem ausführlichen Stadtbummel zu nutzen. Nach wenigen Minuten waren sie alle wieder da. Um 16.00 Uhr ist Crew 2 vollständig. Noch ein letztes großes Abschiedshallo und um 16.30 Uhr verschwindet Crew 1 auf die Autobahn.
Erneut Briefing und Einweisung. Eigentlich wollen wir ja nicht mehr raus, aber....
Also Kurs Skälskör. Ist ja nur einmal über den Belt. 18.20 Uhr Auslaufen. Flaute im Store Belt. Logisch.
Als wir den Skälskör-Sund anlaufen ist es dunkel. 3,5 sm unbeleuchtete Spierentonnen liegen vor uns (schluck). 1 Mann mit Taschenlampe im Bugkorb als Ausguck, zwei an den Wanten als Befehlsübermittler, Skipper am Rad.
Zuerst geht alles gut. An der vierten Spiere passierts. Klong-knack-krach....., weg ist der Flaggenstock. Nach ca. 1,5 Meilen nimmt uns ein Fischer in Schlepp und entläßt uns kurz vor dem Hafen. Danke und möge Dir Neptun die Netze ewig füllen! Um

01.20 Uhr (7h) fest in Skälskör. Logge 27 / 27 / 291,9 sm

In Skälskör ist Party. Deswegen sind die WC etwas, naja und bei uns geht auch erst um 3.30 Uhr das Licht aus.

http://www.skaelskoer-turisme.dk/


Sonntag 13.08.2000

Aufstehen gegen 9.00 Uhr. Die "Druckzylinder" sind wieder sauber und gegen 11.30 Uhr ist Auslaufen. Wind gegen 0. Tatsächlich verläßt er uns dann auch gegen 17 Uhr, Vejrö vor Augen. Nachdem wir langsam zurückzutreiben beginnen, starten wir den Dieselwind und sind um

20.00 Uhr (ca. 8,5h) fest in Vejrö. Logge 23,7 / 50,7 / 315,6 sm

http://www.vejroe.dk/vejroe/tvejroe.htm


Montag 14.8.2000

Vejrö
Strom ist ein Problem. Y-Stück mitnehmen ! (LI: und zwar jeweils für Schuko/Dänen/CEEblau)
WC = Spinnenfarm
Obacht, man schleppt permanent Sand auf den Kahn

Am nächsten Morgen gibt es 15 Brötchen für 60 DKR und dann ist um 8.50 Uhr Auslaufen. Es kommt, wie es kommen muß. Wind SO 3-4 also genau gegenan aber schönster Sonnenschein und warm. Wir kreuzen im Smalandsfahrwasser nach Vordingborg. Die Crew ist jetzt eingespielt und es klappt wunderbar. Nach ca. 10 Kreuzschlägen sind wir um

16.20 Uhr (ca. 7,5h) fest in Vordingborg. Logge 43,2 / 93,9 / 358,8 sm

Der Hafen ist etwas untief, aber lange nicht so untief, wie in den Karten beschrieben.
Liegeplatz genau vor dem Fischgeschäft. Excellente Qualität zu akzeptablen Preisen. Sild, Räucherfisch, alles vom Feinsten. Auch die Sanitärgebäude sind hervorragend, zumal man hier kostenlos und unbegrenzt duschen kann.. Nachgebunkert wurde beim ALDI (wo sonst?). Der Weg führt über die Burg in das Zentrum Richtung Rathaus. Insgesamt ein feines Städtchen.

http://www.turist.vordingborg.dk/

Beim Aldi kosten übrigens fünf original dänische Aufbackbrötchen soviel wie ein halbgares auf Vejrö. Supersortiment bei fairem Preis. Wir werden beim nächsten Mal erheblich weniger mitschleppen und mehr vor Ort nachfassen.


Dienstag 15.8.2000

Nachdem gut ausgeschlafen wurde soll es auf den großen Trip gehen. Auslaufen um 10.30 Uhr. Vorher hatte noch ein Unbekannter dänisches Nußbrot an Bord geschmuggelt (brrrr). Teilweise hoch am, teilweise mit halbem Wind laufen wir auf den Oere Sund zu und machen gute Fahrt. Das freie Wasser erreichen wir gegen 16 Uhr / Log 33,3. Wir setzen Kurs Nord ab um 19.40 Uhr gehen die Positionslichter an. Viel Verkehr, aber man geht uns aus dem Weg. Um 0.00 Uhr stehen wir 2 sm südlich Drogden. Wo sind bloß die ganzen Tonnen hin?
Einfache Erklärung: Kartensatz von 1997 und die Baustelle ist weg, also sind auch die Tonnen weg. Ab hier fuhr die Backbordwache an Kopenhagen vorbei Richtung Helsingör. Dazu lest den Bericht von HC.
Um 3.02 Uhr wird noch die Gasflasche für einen Kakao gewechselt. HC hüstelt etwas, ob des ausreichenden Frotschutzmittels. Um 4 Uhr wieder Wachwechsel auf die Steuerbordwache. Gegen 6.30 Uhr stehen wir kurz vor Helsingör. Viel Traffic durch die Fähren und um

9.30 Uhr (23h) fest in Helsingör. Logge 118 / 211,9 / 476,8 sm

Weitläufiger Hafen.
Sanitärgebäude auf dem Steg. Duschmarken erforderlich DKR 5,- für 3 Minuten
Duschmarken nur beim Hafenmeister im Automaten (weit). Am besten kaufen, wenn Liegegeld bezahlt wird.
Die Ansage 5 Minuten bis zum Schloß gilt nur, wenn man sich hintenrum durch die Kasematten anschleicht.


Mittwoch 16.8.2000

Hafentag in Helsingör.
Bis 14 Uhr herrscht Ruhe im Kahn. Die Stadt wird hauptsächlich von Schweden besucht, die mit den Fähren anreisen, sich vollaufen lassen und dann wieder zurückdüsen. Helsingör ist ein hübsches Städtchen

http://www.reuber-norwegen.de/BilderTab_OnTourHelsingoer.html

http://www.helsingorturist.dk/

Nach dem Kuchen holen schnell noch einen Gang mit den Kids durch Schloß Kronborg. Für's Museum reicht es leider nicht. Beim Verlassen durch die Katakomben passiert's. Mit Tölpelfieber und Seemannsgang wird ein Stein übersehen und der Skipper schlägt lang hin. Ellenbogen heftig lädiert. Die Kids interessiert aber nur der Kuchen: "Papa, den mußte aber wieder umdrehen!"
Abends geschmorte Paprika und HC's Musiksalat. Lecker.
An diesem Abend geht der eine von zwei Regenschauern des 14-tägigen Törns nieder, stört aber nicht weiter.
Ein Blick in Karte und Kalender zeigt, daß es nun wirklich Zeit für den Heimweg wird.


Donnerstag 17.8.2000

Wecken 7.30 Uhr. Frühstück. Ablegen um 10.00 Uhr. Wind zu Beginn SW-S 3, aber schon um 11.25 Uhr nach 3,2 sm ist Feierabend. Nix mehr. Langsam treiben wir auf Helsingör zurück. Nach 1 Stunde haben wir den Wind wieder. Nach der Nordostspitze Seelands setzen wir Kurs auf Hjelm ab. Gegen 5.30 Uhr am 18.8.2000 drömmeln wir da irgendwo rum. Neuer Kurs Süd in den Store-Belt. Wieder so ein Tanker, der auf Angriffskurs geht. An Rosnaes Puller schrammen wir um 10.20 Uhr mit zwei Kabellängen Abstand vorbei. Nochmal eine kurze Flaute und dann mit Brassfahrt durch die Brücke und ein paar kleineren Kreuzschlägen nach Hause.
(LI: irgendwann kam Wasser aus dem Mastspind, Kabel waren durch Isolierbandspezialisten an der Masttür festgebatzt. Tür auf, Kabel ab...war nur das von der fehlenden Windspeed, Entwarnung)


Freitag 18.8.2000
LI:
Ca. 18Uhr: HC kocht bei ca. 30-40° Lage, LI assistiert indem er die Töpfe festhält, die Festmacher für die Töppe sind nicht zu finden. Ab und zu schwimmen Fische am Fenster über der Spüle vorbei. Essen schmeckt vorzüglich, HC nannte das irgendwie LI's Küchengeheimnis. Es war so geheim, daß der LI das nie wieder zusammenbekommt, obwohl er die Töpfe die ganze Zeit bewacht hat. Nur soviel sei verraten:HC SpezialCurry, Speck, Zwiebeln, Knofel, Gemüse, Tomaten, Porree, Orangensaft! mit jede Menge Pepperoni an Nudeln.. Geschmeckt hat's vorzüglich.

Um 20.15 Uhr(ca. 34h) fest in Nyborg. Logge 169,7 / 381,6 / 646,5sm

Was dann folgt sollte allen Charterern bekannt sein, ich spare es mir hier.
(LI: Außer daß der Kahn verhältnismäßig gut in Schuß war, nur geringe Mängel. Und es gab Automatikwesten für alle und ordentliche Decken. Silke rückt damit raus, daß die Festmacher für die Töppe im Backofen hinten unten liegen :-( )

Ende der Reise

Nee, noch nicht ganz. In Flensburg "müssen" die Kids zu MCD. Skipper und sein Frau drehen fast ab. Ein permanentes Gepiepse, Gebimmel und ein Geschnatter.....
Der ununterbrochene Lärmpegel zerrt an den Nerven.

- - - Himmel, der Törn war schön.

Danke an alle, die dabei waren !




geschrieben von Edgar Warnecke, in Form gebracht und veröffentlicht von Martin Kortmann, hosted by KortWeb.